Am heutigen Socialmediagipfel berichtete Daniel Graf – von Amnesty International Schweiz – Interessantes über die integrierte Social-Media-Kampagne für die in Libyen festgehaltenen Schweizer (“Kerzen nach Libyen“). Daniel Bernet – zusammen mit Peter Hogenkamp Mitinitiant des Socialmediagipfels – fasst Grafs Ausführungen zum Nutzen von Online-Medien-Portalen und Facebook wie folgt zusammen:
Drei Viertel des Traffics auf der Kampagnen-Website resultierten aus Klicks bei 20Minuten-Online. Facebook und Twitter brachten Zusatznutzen, entscheidend für die Aufmerksamkeit bleibt das Engagement eines starken Online-Medienportals.
(Quelle: http://www.youtube.com/user/bernetblog)
Ab morgen Mittwoch werden die Kandidierenden für die Zürcher, Winterthurer, Ustermer und Dübendorfer Kommunalwahlen am 7. März dank ihrem Auftritt auf politnetz.ch via iFrame auf den 20min.ch-Lokalseiten eingebunden sein. Wir sind gespannt!
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Halbzeit unserer Roadshow durch die Kantone Zürich und Bern. Die Inputs der Kandidierenden waren zahlreich und sind in unser Tipps-und-Tricks-PDF eingeflossen. Hier kann man es downloaden (http://www.slideshare.net/aamsler/politnetz-politik-im-netz-tipps) und einfach weiterverbreiten.
Zum Inhalt:
Weitere Feedbacks sehr gerne an: info@politnetz.ch
Direkt zu den Zürcher und Berner Wahlarenen: http://www.politnetz.ch/themen/11
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Adrienne und Tobias von politnetz.ch waren am Mittwoch am Berner Jugend-Grossrats-Tag (BJGT) vor Ort. Im Berner Rathaus debattierten zusammen 210 GrossrätInnen und Jugendliche über Chancen und Gefahren der Mediennutzung. Die zentralen Themen, die Jugendliche und PolitikerInnen am meisten beschäftigten, kristallisierten sich schnell heraus: Videoüberwachung, Online-Sucht, Datenschutz in Social Networks und Verbot von Gewaltspielen („Killergames“).
Die Meinungen über die Möglichkeiten der politischen Regulierung dieser Phänomene gingen teilweise recht weit auseinander. Sowohl unter Jugendlichen als auch unter den GrossrätInnen bestand keine Einigkeit darüber, inwiefern mit Verboten das Verhalten von Jugendlichen gesteuert und beeinflusst werden könnte. Konsens unter den meisten TeilnehmerInnen fand sich bei der Verstärkung der schulischen Prävention durch die Förderung der Medienkompetenz in Schulen und mit Aufklärungskampagnen bei den Eltern.
Berner Grossrat will Gewaltspiel-Konsum beschränken
Trotz der Umstrittenheit der Themen innerhalb des Grossen Rats wurde am selben Tag die Motion von Roland Näf (SP) für die Ausarbeitung von Sanktionsmassnahmen beim Konsum von nicht zertifizierten Killer- und anderen gewaltverherrlichenden Computerspielen mit 68 gegen 58 Stimmen angenommen.
Auf Politnetz laufen einige kontroverse Debatten zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen zu den Themen:
http://gewaltspiele.politnetz.ch/
http://nurnochkameras.politnetz.ch
http://onlinevoting.politnetz.ch
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28. Januar 2010, 20h, Forum Schlossplatz, Aarau
Demokratie und Meinungsbildung im Zeitalter des Internets
Welche Rolle spielt das Onlinemedium im Prozess der politischen Meinungsbildung?
Welche Funktionen übernehmen virtuelle Communities, Internetforen, Chats, Blogs und Twitter im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen?
Haben diese medientechnologischen Neuerungen Auswirkungen auf unsere Demokratie?
Referenten:
Dr. Uwe Serdült, Vice-Director Zentrum für Demokratie Aarau und Andreas Amsler, Projektleiter der neuen Schweizer Politik-Plattform «politnetz.ch» erörtern diese Fragen anhand von Beispielen aus Forschung und Praxis. Mit anschliessender Diskussion.
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Informationen für Kandidierende und Interessierte direkt von der Quelle: politnetz.ch, Plattform für Schweizer Politik im Netz.
Wir liefern Antworten auf die Fragen, die Sie sich schon immer gestellt haben, wenn es ums Internet und darum geht, wie Kandidierende es für ihren Wahlkampf und darüber hinaus nutzen können. Und falls wir keine Antwort haben, dann finden wir sie. Schreiben Sie uns: info@politnetz.ch
Programm:
- Politik im Web 2.0 – Die Chancen und Möglichkeiten
- Online-Campaining – Die Erfolgsfaktoren
- Politnetz.ch: vernetzt in den Wahlkampf und darüber hinaus (NEU: Medienpartnerschaft mit 20 Minuten Online; mehr in Kürze …)
Referent:
– Andreas Amsler, politnetz.ch
Wann und wo:
- 19. Januar: Weststrasse 119 (3.OG), Zürich (I. Termin)
- 20. Januar: Restaurant Sonne (Marktgasse 13/15), Winterthur
- 21. Januar: Cityhotel Sonnental, Dübendorf
- 25. Januar: Weststrasse 119 (3.OG), Zürich (II. Termin)
- 27. Januar: Restaurant Steinfels, Uster
- 2. Februar: Hotel Restaurant Alpha, Thun
- 3. Februar: Communications Center, Biel
- 4. Februar: Hotel Bären, Langenthal
- 8. Februar: Gasthaus Landhaus, Burgdorf
- 9. Februar: Polit-Forum Käfigturm, Bern
Zeit:
Jeweils 19:30–ca. 20:30
Referat: ca. 25 min.; Möglichkeit zur Diskussion im Anschluss
Anmeldung:
Beschränkte Platzzahl. Anmeldung erwünscht (bitte Datum der Veranstaltung angeben):
info@politnetz.ch
=====
Die Zürcher und Berner Wahlplattform: http://www.politnetz.ch/wahlen
Alles über uns und unser Projekt: http://www.politnetz.ch/files/factsheet_politnetz.pdf
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12. Januar 2010, 19h, politnetz.ch, Zürich
Schweizer Abstimmungs- und Wahlkämpfe im Netz
Im Rahmen der von amazee.com gestarteten Diskussionsreihe namens “Politikforelle” findet die zweite Veranstaltung bei politnetz.ch statt.
Das Thema: Schweizer Abstimmungs- und Wahlkämpfe im Netz
Die Fragen: Was ist möglich? Und was bringts?
Die Veranstaltung auf amazee.com: Melde deine Teilnahme an (rechts oben)
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28. Januar 2010, 20h, Forum Schlossplatz, Aarau
Demokratie und Meinungsbildung im Zeitalter des Internets
Welche Rolle spielt das Onlinemedium im Prozess der politischen Meinungsbildung?
Welche Funktionen übernehmen virtuelle Communities, Internetforen, Chats, Blogs und Twitter im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen?
Haben diese medientechnologischen Neuerungen Auswirkungen auf unsere Demokratie?
Referenten:
Dr. Uwe Serdült, Vice-Director Zentrum für Demokratie Aarau und Andreas Amsler, Projektleiter der neuen Schweizer Politik-Plattform «politnetz.ch» erörtern diese Fragen anhand von Beispielen aus Forschung und Praxis. Mit anschliessender Diskussion.
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Charles Lewinsky schreibt in seinem Nach-Minarettabstimmungs-Essay auf tagesanzeiger.ch: “Wir müssen uns einsetzen. Die Kleinarbeit nicht scheuen. In Parteien eintreten.”
Erstes und zweites ist voll und ganz zu unterschreiben, letzteres aber – in Parteien einzutreten – nur eine von vielen Möglichkeiten.* Und vielleicht auch nicht die wirkungsvollste. Der Einfluss der Parteien nimmt ab. Politik – gerade in einem Staat mit einem politischen System mit direktdemokratischen Elementen wie der Schweiz – ist nicht nur Parteienpolitik. Es ist auch Stammtischpolitik, Familienznachtpolitik, Vereinsanlasspolitik etc. etc.
Nähe zählt
Von Marketing- und PR-Seite her wissen wir, dass direkte Kommunikation (Face-to-face) am meisten Überzeugungskraft besitzt. Und wenn ich meinen Gesprächspartner kenne, seine Beweggründe und Ansichten über Gott und die Welt einschätzen kann, dann ist die Wirkung auf mich nochmals grösser. Am wirkungsvollsten ist noch immer, was jede und jeder in ihrem/seinen privaten Umfeld sagt und tut. Das wissen auch die InitiantInnen der Minarettinitiative – und es ist ihnen nicht zu verübeln, dass ihre Art zu kommunizieren, Erfolg gezeigt hat. Es ist vielmehr daraus zu lernen.
Wer in den Wochen vor der Abstimmung online, in sozialen Netzwerken, Blogs und Foren unterwegs war, hat Face-to-face-Kommunikation in vielerlei Formen und einem immensen Ausmass gesehen; ja vielleicht sogar selbst daran teilgenommen. Das ist Politik mit Wirkung. PolitikerInnen, ExpertInnen, JournalistInnen etc. spielen hier die Rolle von Inputgebern, ihre Meinungen, Ansichten, Informationen werden öffentlich zur Diskussion gestellt. Und Bürgerinnen und Bürger im Netz diskutieren ausführlich, kontrovers, mit Überzeugung.
Nähe fehlt
Noch nicht optimal an diesen öffentlichen Debattierorten im Netz ist, dass BürgerInnen und VertreterInnen der offiziellen Politik nur selten auf derselben Stufe stehen. Erstere bringen ihre Meinungen frei und direkt im Netz zum Ausdruck, zweitere kommunizieren als eine/r zu vielen. Diese relative Distanz ist künftig weiter zu vermindern. Manche Partei und nicht wenige PolitikerInnen haben das bereits begriffen und nutzen die neuen Möglichkeiten, die das Netz bietet, um mit den BürgerInnen – ihren WählerInnen – in engeren Kontakt zu treten. Der Erfolg gibt ihnen recht.
Die Wahlen 2010
Anfangs März stehen die nächsten Wahlen an: Gemeinde- und Stadtratswahlen im Kanton Zürich und Grossrats- und Regierungsratswahlen im Kanton Bern. politnetz.ch bietet Kandidierenden den Ort und die nötigen Kommunikationsmittel, um näher an ihren WählerInnen zu sein. Und ebenso den BürgerInnen: Sprechen Sie die Kandidierenden in Ihrem Wahlkreis direkt an, sagen Sie ihnen, welche Probleme gelöst werden müssen und fordern Sie Antworten, um sich eine Meinung zu bilden.
politnetz.ch für engagierte BürgerInnen, Kandiderende und PolitikerInnen: Erstellen Sie jetzt Ihren öffentlichen Auftritt
Werden Sie politnetz.ch-Mitglied: einfach, schnell und kostenlos: Jetzt registrieren
*Charles Lewinsky hat sie vermutlich auch nur als ein Beispiel erwähnt.
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Geschafft, der grosse 1.-Advents-Release von politnetz.ch ist online! Für BürgerInnen, Kandidierende und PolitikerInnen.
So sieht ein öffentlicher Auftritt aus (Beispiel; mit Twitter- und Facebook-Anbindung).
Hier kann man sich einen eigenen erstellen: einfach, kontrovers, vernetzt.
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Von Taru Koch, Masterstudentin Universität St. Gallen.
Neue Bedürfnisse, anderes Verhalten
Statistiken belegen, dass nur gerade ein Drittel der jüngeren Wählerschaft aktiv abstimmen geht. Die Interaktionsmöglichkeiten des Web 2.0 bieten Chancen für eine Intensivierung der Informations- und Kommunikationsbeziehungen zwischen dem Staat und den Bürgern. Voraussetzung für eine erfolgreiche staatliche Öffentlichkeitsarbeit bei einer jüngeren Wählerschaft ist aber, dass ihr Mediennutzungsverhalten und ihre Informationsbedürfnisse bekannt sind und berücksichtigt werden.
Die Umfrage
In meiner Masterarbeit untersuche ich diese Aspekte: Welche Informationsmedien nutzen die sogenannten Digital Natives bei Abstimmungen? Welche Web 2.0-Anwendungen sind relevant? Und genügt die aktuelle staatliche Öffentlichkeitsarbeit im Internet den Anforderungen der digitalen Generationen?
Deine Meinung ist gefragt: Mach mit bei meiner Online-Umfrage und gewinne einen iPod shuffle! zur Umfrage …
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