Die Verfolgung eines Partikularinteresses führt zur einer Steigerung des gemeinsamen Nutzens.

Alles auf dem Rasen - Juli Zeh - Sammlung von 30 Essays (2006)

Alles auf dem Rasen - Juli Zeh - Sammlung von 30 Essays (2006)

sagt die deutsche Autorin Juli Zeh und beschreibt in ihrem preisgekrönten Essay „Justitia in Schlaghosen“ den Interessensaustausch im Internet als Win-Win-Situation. Warum? Der Grund liegt für die Juristin in der Natur des World Wide Web. Durch seine Zeit- und Ortsunabhängigkeit – die wesentlichen Vorteile und Charakteristika der Onlinekommunikation – entstehe ein „körperloser Raum“. Und darum gebe es im hierarchielosen Gefüge des „grossen Informationshandels“ nur wenige Ansatzpunkte für Rangkämpfe, denn „schliesslich reduziert der körperlos Umgang den Einfluss emotionaler Reaktion“. Juli Zeh weiter:

Abweichende Interessen führen (…) zum Abbruch des Kontakts oder zur Aufspaltung und Neugründung der betreffenden Bündelung.

Genau in dieser Dynamik liegt eine grosse Chance für Politik im Internet. Das Netz bietet neben der heute meist schwerfälligen und häufig auch elitären Politik eine Alternative, die es ermöglicht, Probleme zu erkennen und in relativ kurzer Zeit gute Lösungsansätze zu entwickeln. Das wollen wir mit unserer Plattform www.politnetz.ch erreichen.



One Response to “Politik im Internet: für Juli Zeh eine Win-Win-Situation”  

  1. Der Schriftsteller Iljia Trojanow hat zusammen mit Juli Zeh ein Buch über staatliche Überwachung geschrieben: „Angriff auf die Freiheit“ http://www.youtube.com/watch?v=r6Qfd1gArUg


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