Am letzten Wochenende fanden in verschiedenen Kantonen kantonale und kommunale Abstimmungen statt. Die Stimmbeteiligungen bewegten sich auf dabei wieder auf einem rekordtiefen Niveau: Zwischen 21% (Kanton AG und Stadt Bern) bis zu 27% (Kanton ZH) der Stimmberechtigten warfen ein Ja oder ein Nein in die Urne. Aufgrund der schwachen Mobilisierung sowohl auf BefürworterInnen- und GegnerInnenseite zeigte sich, dass oft nur wenige 100 Stimmen den Ausschlag geben können, ob eine Vorlage angenommen oder abgelehnt wird.
Wie legitim und tragfähig sind die erzielten Abstimmungsresultate, wenn nur rund ein Viertel der stimmberechtigen Bevölkerung in einem Kanton an der Abstimmung teilnimmt?
Direkt zur Debatte auf politnetz: http://schwache-stimmbeteiligung.politnetz.ch
Die Abstimmungsdebatten zu den Vorlagen vom 13.6.10: http://blog.politnetz.ch/2010/05/18/13-06-10-die-abstimmungsdebatten/
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